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Anwendungsbereich


Die Freifahrsteuerung gewährleistet bei Branderkennung das Freifahren der Schließbereiche unter Netz- und Netzausfallbedingungen. Voraussetzung ist jedoch, daß diese an eine Notstromversorgungsanlage für die Antriebsmotoren der Fördertechnik (z.B. abs-Notstromversorgungsanlage) angeschlossen ist.

 

   

Funktionsbeschreibung


Nach Branderkennung durch die Feststellanlage stellt die Schließbereichsüberwachung fest, ob der Schließbereich frei ist. Ist der Schließbereich belegt, werden die Förderanlagenantriebe – unabhängig von der Förderanlagensteuerung – angetrieben und der Schließbereich frei gefahren. Die Schließbereichsüberwachung durch Lichtschranken kann durch andere geeignete Maßnahmen ersetzt werden.
 

Bei mehreren Abschlüssen erfolgt das Freifahren nach dem Kaskadenprinzip, das bedeutet, dass die einzelnen Förderstrecken nacheinander freigefahren werden.
Bei Netzfehler/Netzausfall werden vorsorglich alle Schließbereiche freigefahren, die Abschlüsse bleiben jedoch offen.
Um diese Funktion erfüllen zu können, müssen die Versorgungsleitungen der Antriebsmotoren über die abs-Freifahrsteuerung geführt werden.
 

Die Freifahrsteuerung besteht aus den Modulen

  • FSM (Freifahr-Steuerung-Modul) Gehäuse in der Feststellanlage integriert
     
  • AFM (Automatisches-Freifahr-Modul)  Umschaltung erfolgt am Förderanlagenmotor


Das AFM Modul besteht aus einem Schaltgehäuse (verzinkt), in den Maßen B=215 mm, H=125 mm, T=80 mm und ist für die Vorortmontage in Nähe der Förderanlagenantriebe vorbereitet.